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Sauberkeitsanalyse nach VDA 19.1 & ISO-16232
TEIL 7
Optische Analyse von Restschmutzpartikeln

Für die granulometrische Standardanalyse werden optische Scanner und Mikroskope im VDA-Band 19.1 als gleichwertig betrachtet unter der Voraussetzung, dass das betreffende Instrument in der Lage ist, die festgelegte Methode korrekt anzuwenden (siehe Abbildung).

Einstellung der Geräteparameter für die optische Partikelanalyse (Quelle VDA-19.1)

Bei der Abbildung der beladenen Membrane wird zuerst die Beleuchtungsstärke so eingestellt, dass die mittlere Helligkeit des Filterhintergrunds bei 50 bis 60% der Grauwerteskala zu liegen kommt. Dieser Ansatz stellt sicher, dass der Filterhintergrund stets gleich hell abgebildet wird, unabhängig davon, wie stark die Membrane durch die Partikelfracht belegt ist.

Danach werden die beiden Schwellwerte zur Detektion der dunkleren Restschmutzpartikel (unterer Schwellwert) und der hellen metallischen Reflektionen (oberer Schwellwert) gesetzt. Die Methode legt fest, dass der untere Schwellwert bei 70% und der obere bei 145% relativ zur gemessenen Helligkeit des Filterhintergrunds einzustellen ist. Nach der Binarisierung des Bildes werden Anzahl, Größe und Art der Partikel mittels mathematischer Verfahren der Granulometrie berechnet.

 

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