MIKRO- & NANOTOMOGRAPHIE

Wie funktioniert Röntgen-Mikrotomographie?
Schritt 1
Aufnahme von Projektionsbildern

Bei der Röntgen-Mikrotomographie wird die Probe zwischen der fein fokussierten Röntgenquelle und dem Detektor positioniert. Der Detektor akquiriert Projektionsbilder, während die Probe schrittweise um die eigene Achse rotiert. Eine geometrische Vergrößerung wird erreicht, indem die Probe näher an die Quelle gerückt wird.

Schritt 2
Rekonstruktion der Dichte im Raum

Durch eine gefilterte Rückprojektion nach Feldkamp wird die Dichte der Probe im Raum rekonstruiert. Das Ergebnis wird als Bilderstapel mit isotroper Voxelgröße kodiert. Dabei gilt die Regel: je heller die Graustufe desto dichter die Probe an dieser Stelle. Luft wird normalerweise schwarz dargestellt.

Schritt 3
Datenanalyse und Visualisierung

Bei der Datenanalyse wird der rekonstruierte Datensatz durch ein Volumenrendering in 3D dargestellt. Die 3D-Analyse eröffnet zahlreiche Möglichkeiten:

  • Fehleranalyse bei Bauteilen und Applikatoren
  • Analyse von Dichteverteilungen
  • Poren-, Einschluss- und Partikelanalyse
  • Längen- und Volumenmessung
  • Metrologie und CAD-Vergleich
  • Gittermodelle für Simulationen
Video-Tutorial
Computertomographie

Prof. Dr.-Ing. Rainer Schwab, Hochschule Karlsruhe,
unterstützt durch RJL Micro & Analytic GmbH

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